In letzter Zeit wurde vermehrt der Wunsch an uns herangetragen, auf UL-Segelflug.de auch Selbststarter wie Banjo MH, DUO-Banjo, Silent2, Taurus usw. zu berücksichtigen. Diesem Wunsch konnten wir bisher leider nicht nachkommen, da es trotz vielen Bemühungen nicht möglich war, von Herstellern oder Importeuren Bildmaterial, Flugzeugbeschreibungen und Preislisten zu bekommen. Diesbezügliche Anfragen wurde stets dezent ignoriert, warum auch immer.
Inzwischen ist es uns aber gelungen, Kontakte zu swisssilent zu knüpfen, so dass wir in Kürze das Silent2, Silent2-Targa und Silent2-Electro vorstellen können. Hierzu wird in der Navigationsleiste die Rubrik Selbststarter eingerichtet, die sich typbezogen stetig weiter verzweigen wird, sobald wir von Herstellern oder Importeuren entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt bekommen. Sobald uns also Bilder und Technische Unterlagen von Banjo MH, DUO-Banjo, Taurus usw. vorliegen, werden wir selbstverständlich auch über diese UL-Segelflugzeugtypen berichten. Ziel ist dabei natürlich auch, diese Typen einmal einem Testflug zu unterziehen und auf Grund der dabei gemachten Erfahrungen auf UL-Segelflug.de einen entsprechenden Testflugbericht zu veröffentlichen.
Da alle Selbststarter nicht nur motorisiert sind sondern zusätzlich auch das maximal zulässige Rüstgewicht von 120 kg für UL-Segelflugzeuge übersteigen, können diese gemäß nationaler Regelungen in Deutschland nicht mit UL-Segelfluglizenz, sondern ausschließlich mit gültiger (Motor)UL-Lizenz geflogen werden. Nichts desto trotz handelt es sich dabei aber um UL-Segelflugzeuge, die mit recht imposanten Gleitzahlen nahe bzw. über 40 aufwarten können.
Interessant dabei ist außerdem, dass sich Selbststarter-UL-Segelflugzeuge im Gegensatz zu üblichen Typen wie ASH-X, DG-X oder SH-X in einem Preissegment bewegen, die sich ein „normaler Mensch“ durchaus noch leisten kann. Schade eigentlich, dass sich die deutschen Segelflugzeugschmieden der Entwicklung auf dem UL-Segelflugsektor bisher penetrant entziehen, obwohl bei diesen ja nicht nur das ingenieurmäßige sowie das handwerkliche Know-how vorhanden sein müsste, sondern auch die entsprechenden Fertigungskapazitäten. Wahrscheinlich muss aber erst mal einer der drei Platzhirsche über die Wupper gehen, bevor der verbleibende Rest den Bodenkontakt wieder erlangt und die Zeichen der Zeit vielleicht doch noch erkennt, um sich auf die "Niederungen" des ultraleichten Segelflugs herab zu begeben. Mit SparrowHawk und LightHawk sind die Amerikaner der Segelflugnation Deutschland bereits meilenweit voraus. Armes Deutschland!
Aktuell sind 8 Gäste und keine Mitglieder online
11°C
Klaus Burkhard
Petrus-Waldus-Str. 14
64372 Ober-Ramstadt
Germany
| Telefon: | +49 (0)6154-60 88 304 |
| Mobil: | +49 (0)1578-82 80 702 |
| email: | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |
Kommentare
Super, daß Du auch auf die Selbststarter eingehst.
Vor dem Taurus von Pipistrel, solltest Du m.E. noch eher den Einsitzer: Apis/Bee ( http://www.pipistrel.si/plane/apisbee/overview ) erwähnen.
Interessant wird sicher auch der E-Flug mit Superleichten Einsitzern.
Richtungsweisend erscheint mir derzeit die Elektra-One ( http://www.aircraft-certification.de/index.php/Electric_Aircraft.html ) von Calin Gologan, die ich schon selbst "am Himmel" sah.
Bitte mach weiter so, Servus: Siggi
________________________________________
Hallo Siggi,
freut mich, wenn die Idee ankommt.
Wir nehmen gerne alle Selbststarter auf, allerdings sind die Hersteller entweder etwas öffentlichkeitsscheu, oder sie brauchen keine PR. Jedenfalls haben wir trotz mehrerer Anfragen bisher weder Bild- noch Textmaterial erhalten.
Einzige Ausnahme "swisssilent" aus Locarno, die inzwischen auch zum Partner von UL-Segelflug.de geworden sind. Über den Silent werden wir demnächst also berichten.
Die Electra one ist sicherlich eine tolle und zukunftsweisende Neuentwicklung, allerding kein UL-Segelflugzeug, sondern ein reines UL. Diese werden aber auch in Zukunft nicht von UL-Segelflug.de behandelt, da hierzu bereits zahlreiche Infoseiten im Netz vorhanden sind.
Grüße aus dem Odenwald
Klaus
bei den Drachen- und auch bei den Gleitschirmfliegern soll(nach einem erfolgreicher Erprobungsjahr 2011 mit den Drachen) der Elektroantrieb als zusätzliche Startart eingeführt werden.
Kapazität der Batterien reicht anscheinend für ca. 10min Flugzeit oder ca 700m Höhe.
Wäre doch auch für die UL-Segelflieger (siehe Swift mit E-Antrieb) als zusätzliche Startart interessant!
Herzliche Grüße
Johann
wer weiss mehr davon?
grüsse,
han booden
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.