21 Neu-ULSF´ler sind dem Lehrgang zwischenzeitlich schon "entsprungen". Und das zum Ende des dritten Tages. Fast alle sind schon wieder in heimatlichen Gefilden. Schade eigentlich, dass kaum einer die Chance nutzt, neben Land und Leuten auch mal andere Flieger näher kennen zu lernen. Man kommt, man fliegt - dann ist man auch schon wieder weg. Scheinerwerb im "Drive-in-Verfahren", getrieben von der Hektik des Alltags. Schade eigentlich.
Na gut, das Wetter sieht dann heute doch wohl etwas anders aus.Schreckt uns aber erst mal gar nicht, denn schließlich sind ja (fast) alle zur Umschulung mit Scheinerwerb hierher gekommen. Obwohl es neben mir natürlich auch noch zwei/drei andere Scheininhaber gibt, die auch gerne mal etwas länger in der Luft bleiben möchten/würden/täten, oder so.

Übrigens, es haben sich auch zwei (bisher) reine UL-Motorflieger unter die ULSF-Aspiranten gemischt, die natürlich erst mal den etwas für sie ungewohnten Weg über den Omnibus (Ka7) bis zur A-Prüfung gehen müssen, bevor sie an ihren ersten Banjo-Start denken können. "Ganz schön gewöhnungsbedürftig, dieser alte Lastensegler. Da hat man ständig das Gefühl, dass der mitfliegende Ballast auf dem Rücksitz mit Fleiß die Ruder blockiert", so die einhellige Meinung der beiden Knatterpiloten Frank Runkel und Karsten Wolf aus Aachen.
Heute wird es also weiter gehen, obwohl die Wetteraussichten -zumindest für den Nachmittag- nicht ganz so rosig sind wie gestern noch vorhergesagt. Mal sehen.
Die Wetterfrösche beim DWD haben für Segelflieger folgenden Wettereintopf parat:
Wetterlage: Zunächst noch abschwächender Zwischenhocheinfluss mit Zufuhr feuchter Warmluft aus Südwest. Von Westen Annäherung einer Kaltfront, die mittags auf den Westen des Bereichs übergreift und bis zum Abend den gesamten Vorhersagebereich mit zunehmend labil geschichteter Meeresluft beeinflusst. Wolken und Niederschlag: Vormittags zunächst Durchzug von Stratocumulus- und Altocumulusfeldern mit Untergrenzen um 2000 und 3500 m, von Westen verdichtend. Vormittags Bildung von 3 bis 4 Achtel Cumulus, Basis von 1000 auf 1700 m ansteigend. Von Westen rasch Bildung von TCU und nachfolgend CB mit Überentwicklungen zu Schauern und zu teils kräftigen Gewittern, die sich auch als Linien formieren. Dabei dann Absinken der Untergrenzen auf 500 bis 800 m. Gegen Abend im Westen Beruhigung der starken Labilität, aber weiterhin örtlich schauerartiger Regen.
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Kommentare
so ist das mit dem ULSF-Virus, EHEC ist nix dagegen. Es hat uns allen Riesenspaß gemacht, da geht noch was ...
Hab mich noch nie so leicht in einem Flieger gefühlt, Naturkontakt, direkter gehts nicht ...
Danke an alle, kommt mal vorbei,
Gruß Markus (EDKI)
www.sfc-betzdorf-kirchen.de
Nach meiner Kenntniss gibt es mithin ca. 650 Luftfahrerscheine für Gleitflugzeugführer (UL-Segelflugscheine).
Es gibt aber nur ca. 30 Gleitflugzeuge in Deutschland. Wie passt das zusammen?
Es wäre vor Allem sehr erfreulich, wenn auch die Typenvielfalt endlich mal zunehmen würde. Aber wie ?
Peter
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Richtig Peter,
ich denke aber, dass es im Moment einfach nur wichtig ist, den UL-Segelflug weiterhin verstärkt in der Flieger-Öffentlichkeit bekannt zu machen und Segelflieger davon zu überzeugen, dass die ULSF´lerei keine "Spinnerei", sondern reines Segelflugvergnügen ist, dazu noch kostengünstig, unkompliziert und sicher.
Im zweiten Schritt muss die ULSF-Idee jetzt erst mal richtig in die Vereine getragen werden, dann werden es bald auch mehr UL-Segelflugzeuge in Deutschland werden, da bin ich mir sicher.
Gruß Klaus
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